31/07/2021

Landesverbände Schulpsychologie und Kinderschutzbund kritisieren gemeinsam das Pandemiemanagement in NRW

Mit ihren Bedürfnissen und Interessen, Sorgen und Nöten und mit ihren Sichtweisen kommen Kinder und Jugendliche im aktuellen Pandemiemanagement nicht vor. Das kritisieren der Landesverband Schulpsychologie NRW und der Landesverband NRW des Kinderschutzbundes in einem gemeinsamen Positionspapier. Beide Verbände fordern unter anderem eine angemessene Beteiligung junger Menschen an politischen und schulischen Entscheidungen sowie an der Gestaltung ihres Alltags. Die Organisationen sehen es außerdem als problematisch an, dass die Verantwortung für Bildungsaufgaben und Bildungserfolge auf die Eltern verlagert werde. Dieser Entwicklung müsse entgegengewirkt werden. Es seien Strategien notwendig, um Überforderungssituationen in den privaten Haushalten abzumildern. Das ausführliche Positionspapier wurde heute (22. März 2021) an die zuständigen Landesministerien und weitere Akteur*innen in der Politik geschickt und kann hier heruntergeladen werden.