31/07/2021

Schulpsycholog*innen sehen dringenden Handlungsbedarf mit Blick auf Bildungsgerechtigkeit und die psychische Gesundheit von Schüler*innen.

Die Schulpsycholog*innen sehen dringenden Handlungsbedarf, die aktuelle Beschulungssituation den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen anzupassen. Es mehren sich verzweifelte Anrufe von Lehrkräften, Schulsozialarbeiter*innen und Eltern, die – trotz immer wieder auch beschriebener Verbesserungen der digitalen Möglichkeiten seit dem ersten Lockdown – sich massive Sorgen um die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen machen.

Podcast: Schulpsychologie in Zeiten von Corona

Momentan haben Schulpsycholog*innen Hochkonjunktur, allerdings gibt es keine Patentrezepte für derzeit verwirrende Anforderungen im Schulalltag. Wie es dennoch gelingen kann, individuelle Aufgaben zu bündeln und grundsätzliche Anforderung zu erkennen, erklärt Diplom-Psychologe Uwe Sonneborn in einer schulpsychologischen Draufsicht auf den anhaltenden Lockdown.

Coronamaßnahmen aus der Sicht der Kinder und Jugendlichen

Die Schulpsychologie hat mit ihrer Fachlichkeit und ihrem Wirken das Wohl aller an Schule Beteiligten im Blick – aufgrund ihrer besonderen Schutzbedürftigkeit letztlich immer besonders die Schüler*innen mit ihren Rechten auf Teilhabe und gesunde psychosoziale Entwicklung im Kontext Schule. Wir möchten daher im Folgenden die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der darin getroffenen Maßnahmen aus Sicht der Kinder und Jugendlichen reflektieren.