26/11/2020

Ein-Freund-Regel, Masken-Zwang: „Merkel-Plan behindert kindliche Entwicklung“

Artikel Focus Online (18.11.2020)
Sie sollen nur noch einen Freund treffen, müssen womöglich bald auch im Unterricht Maske tragen und wissen nicht, wie lange sie überhaupt noch zur Schule dürfen: Kinder leiden unter den drohenden und bereits erlassenen Maßnahmen. Psychologin Annette Greiner erklärt, was das mit ihrer Seele macht.

Vorerst werden über Deutschlands Schulen keine weiteren Maßnahmen verhängt. Zwar hatte der Bund am Montag beim Ländergipfel den Vorschlag eingebracht, eine generelle Maskenpflicht in der Schule auch während des Unterrichts einzuführen. Auch Klassen zu teilen, um mehr Abstand zu ermöglichen, hatte er gefordert. Das lehnten die Länderchefs jedoch ab. Stattdessen haben die Länder nun eine Woche Zeit, um Konzepte auszuarbeiten, wie ein sicherer Schulalltag aussehen könnte. Betroffen sind Deutschlands Kinder jedoch schon jetzt. Denn in mehr als dreitausend Schulen findet kein Regelbetrieb mehr statt. Die Maskenpflicht steht noch immer im Raum, zudem soll sich künftig ein Hausstand nur noch mit einem weiteren treffen.

Und das bedeutet: Kinder dürfen sich künftig auch nur noch mit einem Spielgefährten aus einer festen anderen Familie treffen. Außerdem stand am Montag eine Ein-Freund-Regel im Raum: Der ursprünglich Entwurf der Bundesregierung sah vor, dass sich Kinder und Jugendliche nur noch mit einem festen Freund oder einer festen Freundin in der Freizeit treffen sollen. FOCUS Online hat bei Annette Greiner vom Landesverband Schulpsychologie NRW nachgefragt, wie es Kindern mit der Ein-Freund-Regel ergehen könnte, was eine generelle Maskenpflicht für sie bedeuten würde und welche Auswirkungen erneute Schließungen auf die Psyche der Kinder hätten…

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