31/07/2021

Expertenmeinung Schulpsychologie

Die schulpsychologische Perspektive findet neben der medizinischen in der aktuellen Diskussion rund um die Schulöffnungen zunehmend Beachtung. Hier zwei entsprechende Beiträge aus der WAZ. An dieser Stelle mal ein dickes Dankeschön an Uwe Sonneborn, der uns in der letzten Zeit in vielen Presseanfragen eine professionelle und sympathische Stimme gegeben hat. Seine Expertenmeinung wird bspw. auch vom Essener Epidemiologe Prof. Karl-Heinz Jöckel geteilt.

Schulpsycholog*innen sehen dringenden Handlungsbedarf mit Blick auf Bildungsgerechtigkeit und die psychische Gesundheit von Schüler*innen.

Die Schulpsycholog*innen sehen dringenden Handlungsbedarf, die aktuelle Beschulungssituation den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen anzupassen. Es mehren sich verzweifelte Anrufe von Lehrkräften, Schulsozialarbeiter*innen und Eltern, die – trotz immer wieder auch beschriebener Verbesserungen der digitalen Möglichkeiten seit dem ersten Lockdown – sich massive Sorgen um die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen machen.

Coronamaßnahmen aus der Sicht der Kinder und Jugendlichen

Die Schulpsychologie hat mit ihrer Fachlichkeit und ihrem Wirken das Wohl aller an Schule Beteiligten im Blick – aufgrund ihrer besonderen Schutzbedürftigkeit letztlich immer besonders die Schüler*innen mit ihren Rechten auf Teilhabe und gesunde psychosoziale Entwicklung im Kontext Schule. Wir möchten daher im Folgenden die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der darin getroffenen Maßnahmen aus Sicht der Kinder und Jugendlichen reflektieren.